Die Türkei steht womöglich vor einer Wende beim Kopftuchverbot an Universitäten. Im Entwurf für eine neue Verfassung fordern Rechtsexperten ein Ende des Banns - die Säkularisten gehen auf die Barrikaden.
Von Annette Großbongard
Istanbul - Fatma Benli ist Rechtsanwältin, in einem Goldrahmen hängt die Zulassung von der Anwaltskammer an der Wand ihres Istanbuler Büros, daneben ihr Uni-Diplom. Doch trotz ihrer einwandfreien Qualifikation kann die 34-jährige Juristin ihren Beruf nur eingeschränkt ausüben: Sie darf nicht vor Gericht auftreten. Der Grund ist das gelb-braune Kopftuch, mit dem Fatma Benli aus religiösen Gründen ihr Haar verhüllt.
Liebe Fatma, das Kopftuch ist nicht religiöse Pflicht. Vielmehr versucht man(n) dir einen Moralkodex aufzuerlegen. Ich nehme an, du übst deinen Beruf aus Überzeugung aus. Du willst für Gerechtigkeit sorgen, den menschen helfen. Du möchtest Gutes tun.
In der streng säkularen Türkei dürfen Frauen mit Kopftuch weder Richterinnen sein noch Ärztinnen, sie dürfen nicht auf Ämtern arbeiten - und nicht studieren.
Dann bitte ich dich, strenge dich für deine Ideale an. Streben nach Wissen IST eine religiöse Pflicht, also gehe in die Universität.
Für Gerichtstermine geht sie heute einen Kompromiss ein: Sie schickt eine Partner-Anwältin ohne Kopftuch.
Allerdings ist dies eine faule Lösung. Wenn das Kopftuch deiner Meinung anch obligatorisch ist, warum unterstützt du das nicht-konforme Verhalten deiner Geschlechtsgenossin? Du sieht, wohin das führt. Ich frege dich noch einmal - bis du bereit, auszuüben, wofür du jahrelang gelernt hast? Ist dein Gerechtigkeitssinn stark genug? Dann betrete den Gerichtssaal, ohne hijab, dir bleibt schließlich keine Wahl.
Ein Teil des strengen Banns könnte jetzt fallen. Die Türkei diskutiert über eine neue Verfassung. Die bisherige, die noch aus der Feder der Militärs nach dem Putsch von 1980 stammt, soll reformiert werden. Dabei könnten sich den Kopftuchfrauen endlich zumindest die Türen der Universitäten wieder öffnen.
Dies ist ein Fortschritt, auch wenn er wie ein Rückschritt wirkt. Die orthodoxen Frauen (bzw. mit konservativen Eltern) werden nicht mehr von Bildung ausgeschlossen und zur Passivität verdammt. In Deutschland gibt es diese Problematik auch: Man nimmt sich ein Vorbild an frankreich und wettert gegen kopftuchtragende Schülerinnen. Man erkennt nicht, dass man den Mädchen damit einen Bärendienst erweist.
"Wegen seiner Kleidung und seines Aussehens darf niemandem das Recht auf Hochschulausbildung verwehrt werden." Alternativ: "Kleidung und Aussehen an Universitäten ist frei." Wenn ein mädchen/eine Frau sich ohne Kopftuch schämt: Es reicht, das zu tun, was wirklich im Qur'an steht: Verlängert eure Kleidung, bedeckt euren Busen und tragt keinen auffälligen Schmuck.
Wenn das Kopftuchverbot falle, warnt der linke frühere Justizminister Hikmet Sami Türk, entstehe ein "religiöser Druck", der sich nicht nur auf Kleidung und Aussehen begrenzt. Auch "Freiheit und Unabhängigkeit der Lehre" seien in Gefahr.
Aber diesen Druck gibt es bereits. Und er verletzt mit dem gesetzlichen Ausschluss die Menschenrechte der Frau, beschränklt sie in ihrer freiheit
Schon nach einem Jahr werde man keine Studentinnen mehr ohne Kopftuch sehen, prophezeit gar der Meinungsforscher Turhan Erdem, "am Ende werden wir getrennte Klassen für Jungen und Mädchen einrichten müssen". Andere sehen sogar schon "das Ende der Republik" gekommen.
Wenn es für die jetzigen Frauen primär ist Bildung zu erhalten, und sie dafür das Kopftuch "aufgeben", warum sollte sich das signifikant ändern?
Quelle (des kursiven texts): SpiegelOnline
Almujadilah - 24. Sep, 18:07
Für dieses exotische Dessert sind nicht viele Zutaten nötig.
Für 2 Portionen:
2 ELWasser im Topf aufkochen.
20g Reismehl/ 5EL Grieß* mit soviel Milch aufkochen, dass es nach 4 Minuten köcheln eine breiige Konsistenz annimmt. 1 Messerspitze Salz dazugeben.
15g Zucker unterrühren.
40g Mandeln schroten.
In einer ausreichend großen Schüssel Reisbrei mit Mandeln mischen, 1-2 TL Rosenwasser** unterheben.
2 Stunden abkühlen lassen (evtl. Kühltruhe zu Hilfe nehmen, falls man es eilig hat)
Mit Pistazien, Granatapfelkernen/Himbeeren*, einigen Datteln (frisch, falls möglich) und Rosenwasser verfeinern. Saubere Blütenblätter zu Dekoration darüber geben.
*nicht-traditionell, Alternative
** im Reformhaus oder Orientgeschäft erhältlich
Almujadilah - 23. Sep, 13:56
Täglich sitzen Menschen am Fenster, starren durch das trübe Glas nach draußen auf die vorbeiführende Straße, zählen die Autos und fragen sich nach dem Sinn des Lebens.
Diesem Geheimnis ist kein Mensch je auf die Spur gekommen – weder Natur- noch Geisteswissenschaftler, Gläubiger oder Atheist, Mann oder Frau, Kind oder Greis.
Der Zweck der Existenz ist dagegen bekannt – er variiert aber in Abhängigkeit von unserem Weltbild und Prioritäten. So können wir nach Erfolg und Ruhm streben, in Nächstenliebe und Respekt handeln, das Familienleben gestalten, ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit und Zukunft der Anderen Geld anhäufen oder Gott dienen.
Doch während durch das Leben schreiten und eilen, verlieren wir das Ziel aus den Augen. Wir müssen uns, um im Arbeitsleben bestehen zu können, auf kurzfristige Ziele wie der Abgabe eines Entwurfes oder Produkts konzentrieren.
Konträr dazu wird verlangt, jeden noch so kleinen Schritt im Voraus zu planen. Wenn dies jedoch fehlschlägt, verfallen wir in Depressionen.
Wir kümmern uns um private Rentenvorsorge, denken aber nie darüber nach, wer wir in vierzig Jahren sein könnten, wie wir dann unser Leben verbringen wollen.
Werden wir Toiletten putzen müssen, um etwas zum Essen zu haben oder werden wir Zeit auf ehrenamtliche Arbeit verwenden können? Wird mit dem gesparten Geld die Nierenoperation finanziert oder eine Weltreise?
Doch nicht einmal das ist das Problem: Die meisten haben bereits Angst vor der näheren Zukunft. Jugendliche ohne Perspektiven.
Indem wir immer nach neuen, besseren Gütern und Privilegien streben, da jedes erfülltes Bedürfnis ein stärkeres hervorruft, kann sich bei uns keine fundamentale Zufriedenheit und Dankbarkeit für das bereits Erhaltene und Erlebte entwickeln.
Tiefschläge werden kaum mehr ertragen, da sie persönliches Versagen bedeuten. Mit jeder negativen Erfahrung verringert sich unser Selbst- und Gottvertrauen oder wir flüchten uns hinter übersteigerte Selbstgerechtigkeit. Man spielt mit dem Gedanken, aufzugeben. Es wäre so einfach.
Wir gehen sogar so weit, dass wir Familie, Partner und Wissen als unser Eigentum betrachten. Wenn wir auf Letzteres nicht unsere Priorität .
Mit einer solchen Einstellung folgen schnell Verluste.
Dabei vergessen wir aber eins: Materieller Reichtum ist keinesfalls ein erfüllender Lebensplan.
Wenn wir nicht dem Geschehenen hinterher trauern, können
Mit den Worten des verstorbenen Papstes Johannes Paul II.: Die Mitte der Nacht ist bereits der Beginn eines neuen Tages.
Auch in Borcherts Draußen vor der Tür finden wir dieses gedankliche Motiv: Das Leben ist ein unterschiedlich langer verschlungener Pfad, an dem von Zeit zu Zeit Laternen den Weg erhellen. Zu viel Licht würde uns blenden, deshalb sind die Wegweiser rar gesät, doch wenn wir genau hinsehen, erkennen wir auch im Schatten den schwachen Schein der nächsten Straßenlaterne. Wir könnten auch von diesem Weg abweichen, nicht nur einer Biegung folgen oder uns an einer Gabelung entscheiden, sondern wirklich von der Straße abkommen. Doch dort erwartet uns lediglich der dunkle Fluss, der uns nur manchmal wieder ausspuckt.
Insgeheim hofft jeder, auf dem richtigen und sicheren Weg zu wandeln. Dazu erfleht man göttlichen Beistand, rechnet Wahrscheinlichkeiten für ein Ereignis aus, hofft einfach auf das Beste oder konsultiert gar Esoteriker.
Egal wie undurchsichtig unser Pfad manchmal erscheint, wenn wir uns nicht gegen die Ethik wenden (in dem wir einen [geistigen] Mord bzw. Verrat an unseren Werten begehen oder ähnliches), behalten wir immer unsere Würde und Integrität und werden letztendlich an unser Ziel geführt. Wie auch immer dies aussehen mag.
Almujadilah - 22. Sep, 00:03
Ursprünglich hatte ich nicht vor, all zu viel über meine Herkunft zu schreiben. Abgesehen von einigen Anekdoten über meine Familie und deren muslimischen Alltag war es in meinen Augen nicht nötig. Ich bin nicht unpolitisch, jedoch möchte ich mich aus der „Großen Politik“ heraushalten. Gesinnung ist nicht relevant. Jedoch haben mich aktuelle Ereignisse dazu bewogen, tiefer zu dringen und meine Vergangenheit sowie aktuelle Verbindungen zum Nahen Osten zu thematisieren.
Libanon. Ein Wort. Viele Assoziationen. (Mich interressieren eure Gedanken!)
Israelkonflikt. Premier al-Hariri ermordet. Antisemitismus. Bombenanschläge in Beirut. Hizbollah. Flüchtlinge in Nahr al-Bared. Fatah al-Islam Faktion. Explosionen in christlichen Nachbarschaften.
Kriege über Kriege (1970-1990, 1994/5, 2004, 2006,2007), oder euphemistischer ausgedrückt: Bewaffnete Konflikte.
Ich schäme mich für mein Land. Wo soll ich Patriotismus hernehmen? Ist der libanesische Händler in der Innenstadt, der wunderbare Sesamsüßigkeiten verkauft, ein Repräsentant meines Herkunftsort, gar ein Vorbild?
Ich erinnere mich nicht mehr an die Bomben, da ich ein Jahr alt war, als der syrisch-libanesische Vertrag geschlossen wurde. Damit wurde Syrien im Prinzip Besatzungsmacht. Heute gibt es in Politik Auseinanderseutzungen zwischen syrien-freundlichen und -feindlichen Parteien. bzw. paramilitärischen Organisationen. Und wie immer ist Isreal in den Augen vieler ein Problem.
Während des Bürgerkriegs: Vater repariert Generatoren und Autos, Mutter arbeitet als Lehrerin, später als Sanitäterin.
Als Isreal 1994 wiederholt den Süden des Landes angriff, um die Entwaffnung der Hizbollah zu bewirken, entschlossen sich meine Eltern, nach Großbritannien auszuwandern, um einer weiteren landesübergreifenden Eskaltion zu entfliehen.
Der alttestamentarische Prophet Jeremiah wies an „Geh zum Libanon und weine.“
Ich kann nicht mehr weinen.
Onca again, Lebanon is spiralling rapidly into a tempest of violence.
Almujadilah - 21. Sep, 19:42
// Dieser Essay ist nicht annähernd fertiggestellt. Sein Umfang wird sich bis Montag verdreifachen. Unglücklicherweise bleibt mir heute keine Zeit für Erweiterungen. Ich habe 30 Stunden Arbeitszeit für die Schule über das Wochenende vor mir. Ich entschuldige mich für die Verzögerung. Um mein Versprechen zu halten, veröffentliche ich folgenen Rohentwurf.
{Das Unterdrückungspotenzial und die Machtfrage „Was nützt wem“}Aus bisherigen Kenntnissen können einige Thesen etabliert werden:
Das Kopftuch ist kein rein muslimisches Phänomen, sondern taucht aus unterschiedlichen Gründen in vielen Zeiten und Kulturen auf, beispielsweise im frühen Juden- und Christentum, sowie bis zur Mitte des 20.Jahrhunderts in Deutschland. Die ursprüngliche Motivation zur Einführungwar eine moralische Schutzfunktion. Es gibt keine skripturalen Belege für eine Obligation zum Kopftuch-tragen. Alle Anweisungen sind im historischen und kulturellen Kontext zu sehen. Dennoch, die Absichten sind pervertiert wurden – zugegebenermaßen vom (politischen) Islam und den frommesten Muslimen.
Einer der Hauptgründe, weshalb der hijab heutzutage von zahlreichen Menschen und Gruppierungen abgelehnt wird, ist die damit verbundene Jahrhunderte währende Geschichte der Oppression und religiös gerechtfertigter Gewaltanwendung gegen Frauen.
Der ausländische Betrachter nimmt mit Furcht und Bestürzung die vollkommen verhüllten Tschadorträgerinnen - die wandelnden Krähen, die man nicht einschätzen kann, die ihre Blicke abwenden, deren Gesicht man nicht sieht -, trifft Hijabis mit enganliegender, offenherziger Kleidung. Er spürt die Ambivalenz, kann sich nicht erklären, wie diese Paradoxien zustande kommen. Das Kopftuch trägt zahlreiche Ideologien – von neo-Schamhaftigkeit, religiösem Eifer bis zu politischem Imperialismus.
Jedem ist bekannt, dass weibliche Menschen in islamisch-geprägten Ländern unter unvorstellbarer Ungerechtigkeit leben müssen. Auch erkennt man ähnlich repressive Struckturen mittlerweile in Europa, da Erziehung. Viele Betroffene suchen vergeblich Hilfe bei Staat und Legislative.
Das „Koranurteil“, bei dem eine Scheidungsrichterin auf Grundlage des Qur'ans argumentierte, die Ehefrau müsste mit häuslicher Gewaltrechnen, da ihr Mann, hat kurzzeitig hohe Wellen in den Medien geschlagen. Dies ist nur ein Beispiel zynischer Rechtssprechung. Es sollte jedoch nicht als Beweis für die Islamisierung Europas bzw. Unterwanderung durch reaktionäre Kräfte mit Sharia-Einführungsbestrebungen, sondern lediglich als Warnung vor Kulturrelativismus dienen.
//.......
Obwohl derartige Vorfälle lediglich die Spitze des Eisbergs sind, stellen sie nicht die Regel dar. Doch latente Abwertung und Gewalt ist üblich.
In jüngster Zeit wurde eine Burqa als Verkleidung von einem aus der pakistanischen Roten Moschee fliehenden Fundamentalisten getragen. [Beruhuigend, dass der Qur'an kein Äquivalent zu dieser Bibelstelle kennt: „Ein Mann soll nicht die Gewänder einer Frau tragen, eine Frau nicht die Ausrüstung es Mannes.“...]
//.....
Ich konstatiere, dass während nicht jede Muslima eine Unterdrückte ist, man nicht die Augen verschließen darf und ihr Hilfe verweigern, da sie sich angeblich selbst, freiwillig in diese Situation gebracht hätte. Es ist falsch, sie in ein Opferschema zu kategorisieren, so wie auch nicht jeder Mann als Täter eingeordnet werden kann. Was jetzt nötig ist, ist kein Opferfeminismus, sondern eine aktive Emanzipation. Die Kopftuchdebatte darf jedoch keinesfalls von den wirklichen, relevanten Problemen ablenken.
Doch diese alte Sichtweise, dass Modernität und Aufklärung mit Unverhülltsein einhergehen, befindet sich im Wandel. Junge Frauen, besonders Konvertitinnen kämpfen paradoxerweise Sie geben sich nicht mit den bisherigen Konnotationen zufrieden und kleiden sich bewusst mit einer Verhüllung. Ihre Beweggründe und die politischen Auswirkungen dieser Entwicklung werden in den nächsten beiden Kapiteln erläutert.
Kommende Artikel:
4.Demut in Zeiten des Überflusses
{Die Anziehungkraft der „Ablehnung der Nacktheit“}
5. Fereshta Ludin und die Jungen Liberalen
{Die Macht der Konvertiten}
6. Gewalt und „dieses Stück Stoff“
{Westliche Apologetik}
7.Fazit
{Was es bedeutet Kopftuchträgerin zu sein}
Almujadilah - 21. Sep, 19:28
Almujadilah - 21. Sep, 19:18
Wo sind eigentlich die christlichen Empörungsschreie über Filme wie Evan Almighty? Haben Christen einfach mehr Humor? Oder überhaupt erstmal welchen?
Dann wiederum, der Papst hat nicht gelacht, als es um das DaVinci-Code-Sakrileg ging.
Eine unbeschwerte Komödie, die die Sintflut wie eine Tatsache behandelt, ist eben etwas anderes als die Maria Magdalena-Sache, die als angebliche wahre Enthüllung die Macht der Kirche gefährdet.
Almujadilah - 20. Sep, 06:17
Vor tausenden Gläubigen zu Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan sagte der geistige Führer Bush werde sich eines Tages zusammen mit anderen Regierungsmitgliedern für seine Rolle in der irakischen Tragödie vor einem internationalen Gericht verantworten müssen. „Amerikaner werden sich dafür verantworten müssen, warum sie die Besetzung im Irak nicht beenden und warum Wellen des Terrorismus und des Aufstandes das Land überrollt haben.“ Die jetztige Lage werde nicht ewig anhalten „und sie werden gestoppt wie Hitler, Saddam (Hussein) und gewisse andere europäische Führer“, sagte Chamenei.
Und haufenweise kleine Terroristen machen sich auf, sich an den Amerikanern zu rächen. Gut gemacht, Ayatollah.
Almujadilah - 19. Sep, 15:13
A recent cartoon of the Prophet Muhammad published by a Swedish newspaper and condemned in Islamic countries demonstrates the need for a journalistic code of standards when depicting religion, says a US-based advocacy group.
Und das von ChristianityToday? Hä? Sind jetzt die Christen die besten Freunde der Muslime?
Das skurrilste:"I personally would never intentionally act in a way that could be perceived by other religions as provocative or offensive," Prime Minister Fredirk Reinfeldt
Nun wissen wir mehr - der Premier würde niemals absichtlich so handeln, dass es eine andere Religion beleidigt. Die aufkommende Frage ist gerechtfertigt: Trinkt Reinfeldt Alkohol? Isst er Schweinefleisch? Trägt seine Frau hijab? Liest er Erotikmagzine (will hier nichts unterstellen o.O)? Hm...
Muss er ja auch nicht. Abr vielleicht sollter er etwas gegen seine kurzsichtigkeit machen. Es gibt ja Laseroperationen.
Almujadilah - 18. Sep, 16:32
Ihr kennt mein Innerstes nicht, nur meine Worte erzählen von meinem Leben. Aus ihnen könnt ihr meine Ansichten herauslesen und meine Persönlichkeit interpretieren. Ich möchte zum Denken anregen, doch am meisten verändert das Schreiben meine eigene Weltsicht und mein Lebensgefühl.
Woher wollt ihr eigentlich wissen, dass ich nicht lüge? Ihr habt nur meine Versicherung der Wahrhaftigkeit. Durch Subjektivität wird Wahrheit verzerrt – etwas anderes kennen wir Menschen sowieso nicht. Nur Gott sieht unsere Herzen. Denn es sind nicht die Taten (die erzwungen sein können), die uns definieren, auch nicht die Träume (die von Beeinflussung geleitet sind) sondern unsere tiefen, ernsten Gedanken.
Ihr kennt mein Gesicht nicht, nur meine Augen zeige ich euch. Der Rest ist von Tschador(Kopftuch) und Niqab(Gesichtsschleier) verdeckt.
Das ist jedoch kein politisches oder religiöses Statement, vielmehr eine Vorsichtsmaßnahme. Ich verstecke mich nicht vor der Öffentlichkeit, aber wozu müssen meine Leser mein Gesicht sehen? Meine Sätze sind aussagekräftiger.
Ich trage kaum Kopftuch(und schon gar nicht den Niqab), denn ich habe keine Angst vor irgendeiner Seite.
Ich komme nicht aus einer sehr wohlhabenden Familie (der Mittelschicht zugehörig, wie man sagt) und habe früh Genügsamkeit und Dankbarkeit als Tugend angenommen. Gottes Gnade durchdringt jede Lebenssituation. Wie wir mit den Ereignissen umgehen, formt unser Lebensgefühl. Das kann von Resignation geprägt sein, aber man kann, wie ich, in jedem Umstand das Positive sehen ohne dabei die Augen vor schlimmen Dingen zu verschließen oder grenzenlosem, unüberdachtem Optimismus zum Opfer zu fallen. Wir haben keine andere Möglichkeit, als uns dem Leben anheim zu geben.
Ich bin bereit für meine (nicht nur religiösen) Überzeugungen zu sterben, allerdings nur passiv (z.B. um jemanden zu schützen), keinesfalls aber aktiv als Suizidattentäterin. (Ich habe jedoch keine Absicht irgendein Leben zu beenden.)
Ich bete fünf bzw. drei Mal täglich, verrichte das Ramadan-Fasten und werde bald die Hajj vollziehen. Zusätzlich führe ich noch andere Gebete aus und faste zu empfohlenen Gelegenheiten. Ich gebe Almosen, sofern es die Situation erlaubt, entblöße mich nicht und arbeite stetig daran ein besserer Mensch und Gottesdiener zu werden. Damit ich das erfülle, was der Qur'an vorsieht: Dass „der Islam die beste Gemeinschaft hervor[gebracht]“ hat.
Sollte ich mich in einigen Punkten irren, dann wird Gott mir hoffentlich verzeihen, da er in unsere Herzen sieht, unsere Taten abwägt und so herausfindet, dass ich es nicht aus Trotz und absichtlichem Ungehorsam tat.
Jinns, die kleinen Gewissensteufelchen, sind nicht satanisches Ergebnis des abendländischen Einflusses.
Allah leitet recht, wen er will und führt in die Irre, wen er will.
Almujadilah - 17. Sep, 11:54
I look ahead
dozens of men in front
I see their backs
as they kneel down
I copy their movements
The same routine
Never does a notion occur to us
that hasn't been thought before
we can only catch glimpses of god
if we're willing to interpret
the beautiful coincidences
as acts of a supreme intelligence
that takes a keen interest
in consoling us
when we are in need of some grace
I fold my arms as I rise
just like my ancestors before
and they were veiled too
shut away and up
in order to prevent
one half of the nation
from falling into the
traps laid by satan
while the other indulges in everything
that was prohibited
(claiming it's the influence of
the oppressed crows
with the pain-rimmed eyes)
whilst they long for black-eyed virgins
hundreds of girls are killed each day
We are machines
not human beings
I avert my eyes
ought not to look
What kind of god
would want a platoon
of automatons
we enter an army
of mindless warriors
paradise their only goal
but this treat for the virtuous
is not for fun-loving martyrs
and the generals shy away
from their alleged duty
This monotony was not invented
to help us concentrate
on the greatness of god
rather to clear our minds
of unwanted ideas
So many are content
with a small god
tiny indeed
governing
this empty earth
instead of the vast universe
We describe him as ever-forgiving
and revengeful
(while we are always the latter)
these contradicting attributes
apparently make a deity perfect
far from perfect is the fact
that we make use of this ambivalence
the rules laid out for us
have been simplified
as we'd never be able to understand
the whole extent of reality
who could have guessed
we'd make them hard to follow
what they don't get is
that there needn't be
an antagonism between what
we would do and what we should
they couldn't care less
about the pain they inflict on you
alternatives are always worst
why would anyone want to choose
(slow death or quick conversion)
I would like to laugh
if it wasn't for the obligation
to keep quiet in a mosque
of course
there must be no force in religion
We bow again
face to face with the polished floor
There's no use crying
over spilled blood
To them we're just tools
friendly fire always kills
If god is everything
omniscient and transcendent
shouldn't murder be the
most horrendous crime
taking away the life of an innocent being
But no one can be innocent
who has a free will
which might open the gates
for evil, what is evil?
Wouldn't a merciful god
want a group of faithful followers
and not a battalion of sorrow-stricken slaves
Prostration on the dusty ground
instead of procrastination
for knowledge and wisdom
Lifting my head I wonder
what it would be like
to lift my veil as well
the stone would probably be thrown
before the arrival of a judge
not that I really care
fear has consumed my conscience
(I do not want to be afraid of my creator)
A rapid decline of morals
is never caused by independent thinking
but by vapid promises
and this is just what they do
shutting their mouths and brains
getting rid of free will
If god needed unreflective servants
he would have made us so
yet he has given us advice for
a beautiful and useful life
which is the greatest gift
he could ever have given us
we waste and throw it away
I hold my breath
perhaps i will suffocate
and collapse on this ragged carpet
no one would turn around
every deviation would make
their prayer void and invalid
why aren't we allowed
creativity and individuality
which is inherent in us
(god makes no mistakes)
Almujadilah - 16. Sep, 16:32
Keine Panik - Schäuble macht unabsichtlich gratis Propaganda für Terroristen. Es sei nämlich nur noch eine Frage der Zeit, bis eine schmutzige
Bombe (auf Deutschland) fällt. Man solle aber die verbleibende. Anscheinend ist es kurz vor zwölf. Und unsere Freunde Ahmad und Khadija (oder Peter und Ulrike, man weiß ja heutzutage nie) rüsten schonmal auf - schließlich wollen sie das Innenministerium nicht enttäuschen.
Nun sollten wir einmal in uns gehen und Folgendes hinterfragen:
Hat man im Irak Massenvernichtungswaffen gefunden?
Hat sich ein neuer Humanvirus aus der Vogelgrippe gebildet?
Wer ist es denn diesmal - die Kinder der RAF, die Islamisten, die Koreaner?
Es war schon ein armseliges Leben, ohne Feindbilder, nachdem Gorbatschov mit Perestroika und Co. das Ende der Kommunisten eingelitet hat (China hält sich noch beharrlich, neuerdings inverstiert man aber in die Wrtschaft der Volkrepublik)
Die Zeugen Jehovas haben mit ihrem Ausspruch "Erwachet" schon recht, die Motivation ist dagegen fragwürdig. Wie so alles in dieser Welt. Denn : QUI BONO?!
Die Experten meinen ein Terroranschlag sei wahrscheinlich. Andere Experten warnen von unreflektierten Äußerungen. Ich bleibe lieber eine kleine Bürgerin mit fundertem Halbwissen.
Da lebt man ruhiger.
Das klärt auch die Frage, warum es bisher nicht mehr Attacken auf die Demokratie gab: Die Terroristen sammeln die Nägel und das Uran für einen großen Rundumschlag.
"Andererseits haben wir Äußerungen aus der iranischen Staatsführung gehört, von denen man annahm, daß es unvorstellbar sei, daß sich das Staatsoberhaupt eines zivilisierten Landes so äußern würde", sagte Schäuble. ISt der Iran ein Beispiel für ein zivilisiertes Land?
"Was dort passiert, kann sich nicht nur auf die Energiepreise auswirken, habe ich richtig gelesen? sondern eben auch auf die äußere und innere Sicherheit", sagte der Bundesinnenminister.
Der Ausgang der Wahl in den Palästinensergebieten könne die Situation im Nahen und Mittleren Osten zusätzlich destabilisieren.
Ich warte schon lange auf ein Paket (mit Briefen, nicht radioaktiven Material)meines Cousins. Also das palästinensische Postwesen ist bereits instabil.
"Ein Terrorist hat nichts davon, wenn seine Opfer erst nach Jahren durch radioaktive Strahlung an Lungenkrebs sterben." Ach ja? Andere Experten meinen, der Bau der "schmutzigen Bombe" sei derzeit unwahrscheinlich, weil sich die Bombenbauer als erste verseuchen würden. Als ob das relevant wäre....
Almujadilah - 16. Sep, 16:32
YouTube hat ein Marktlücke ausgefüllt. Nicht nur, um verhältnismäßig einfach an die geliebte Musik zu kommen, sondern es ist auch eine willkommene Plattform, um (kurzzeitig) Gewaltvideos zu veröffetnlichen sowie antisemitische/xenophobe/misogyne Aussagen zu publizieren.
Anscheinend gibt es auf YouTube keine Zensur, oder die Prüfer können kein arabisch bzw. türkisch. Einige Kommentare - oft auch auf Englisch! - übertreffen die Definition "fragwürdig".
So zu einem Bauchtanzvideo:
"Das ist verdammter jüdischer Tanz!"
"Bauchtanz wurd enicht von arabischen Fraeun erfunden, die waren anständige Beduininnen!"
"Du Terrorist!"
"Nun, da es einen Krieg gegen Muslime gibt... Wie wärs, die männer umzubringen, damit wir die arabischen Frauen haben können?"
"Wenn ihr jemanden in den A**** F***** wollt, nehmt Bush"*
Wie KRANK ist das denn?
Ich habe nie, nie verstanden, wie man eine ganze Bevölkerungsgruppe hassen kann. Aber Völkerhass schaltet das Gehirn aus. Oder ist der kausale Zusammenhang umgekehrt?
Keine dieser Aussagen reflektiert meine Einstellung. Ich distanziere mich auf das Schärfste von ihnen, ich dokumentierte sie aus journalistischen Gründen.
Almujadilah - 16. Sep, 16:22
Als ich die Zeitungsüberschrift "al-Kaida setzt Kopfgeld auf Karikaturisten aus" las, war mein erster Gedanke: "Al-Qaida war schon immer etwas langsam, aber so spät dran?"
Dann realisierte ich, dass es sich entweder um einen schlechten Scherz oder eine neue Zeichnung handeln musste. Oder beides, denn letzteres schließt das erste nicht aus.
Irgendwas muss ich verpasst haben. Mich haben noch keine Demonstranten auf der Straße umgerannt. Vielleciht sollte ich regelmäßiger CNN verfolgen.
Anscheinend gibt es einen neune Karikaturen-Streit.
Aha. Diesmal war die geschmacklosigkeit etwas höher, da die zynische Darstellung der politischen Realität - Muslime als Terroristen, daher die gerechtfertigte Bombenallegorie der ersten Abbildungen - fehlte.
Zumindest ist der edukative Gehalt geringer.
Warum es eigentlich immer die in nördlichen Ländern beheimateten Zeitungen sind, die diese Karikaturen herausbringen? Irgendwas mit gesteigerter Pressefreiheit oder einem Nord-Süd Gefälle?
Mein Vater meinte beim Abendbrot, nachdem er seelenruhig ein Kichererbsenbällchen gekaut und hinutergeschluckt hatte, "Mensch, lasst die Typen doch zeichnen. Die Fundamentalisten haben kein Gottvertrauen, sonst müssten sie sich nicht verzweifelt in die Luft sprengen und armen Leuten brutale Ermordung androhen. Reicht ihnen nicht, dass diese Zeichner in der Hölle landen, falls sie Allahs Sinn für Humor enttäuschen?" Nach einigen Momenten schmunzelten wir. Lustig ist es aber irgendwie nicht mehr.
Almujadilah - 15. Sep, 16:32
Am 13.September begann der diesjährige Fastenmonat Ramadhan.
Meine Mutter fastet nicht, da sie im neunten Monat schwanger ist - und Schwangere, Stillende, Kinder (nicht im islamischen Sinne volljährige, also nicht geschlechtsreif), Greise, Kranke, mental Gestörte, Schwerstarbeiter und Reisende sind nicht verpflichtet, auf das Essen und Trinken tagsüber zu verzichten*. Zwischen Sonnenaufgang und Abenddämmerung darf nicht einmal ein Kaugummi ode reine Zigarette in den Mund genommen werden - auch Geschlechtsverkehr ist verboten. Normalerweise gelten letztere Restriktionen auch nachts.
Viele können sich nicht vorstellen, wie es zu schaffen ist, zehn Stunden oder länger weder zu trinken noch Nahrung zu sich zu nehmen. Ich gebe zu, wer einmal in Ägypten oder im Libanon um Sommer war, weiß, wie dehydriert man sich am Abend fühlt. Aber in Ländern wie Deutschland ist es verhältnismäßig angenehm. Anber es geht schließlich um Selbstbeherrschung.
Obwohl das Ramadhanfasten kein Fasten im eigentlichen Sinne ist, da man abends das Fastenbrechen mit einigen Datteln und einem anschließendem großen Mahl begeht, nimmt man doch in der Regel einige Kilo ab, weil man niemals mehr als 1200Kalorien auf einmal essen könnte.[Im Nahen/Mittleren Osten häufen sich abe rimmer Abfalberge an überflüssigem Essen an!] Da ich meist früh zu müde bin auf Grund des bis spät in die Nacht dauernden Abendessens, verzichte ich auf das Frühstück.
Es setzt die Leistungsfähigkeit nur bedingt herab, die Konzentration ist kaum gemindert. Im Gegenteil: Nach einigen Tagen fühlt man sich befreit und besonders aufmerksam.
Wer sich ein Bild machen möchte, kann es ruhig ausprobieren. Da man, anders als bei einer Diät, sich auf den Abend freuen kann und weiß, dass es dann etwas reichhaltiges gibt, sollte es leicht möglich sein, so lage durch zu halten.
Muslime sind angehalten, sich nicht der Völlerei zuzugeben. Es wird berichtet von Muhammad, dass er meite, der Magen solle mit einem Drittel Nahrung, einem Drittel Wasser und einem Drittel Luft gefüllt sein. Man sollte nichts tun, um seinem Körper zu schaden, daher auch das Verbot von Tatoos, die Hygienevorschriften und das Gebot, auf seine Aktivität und Ernährung zu achten.
Fast Food ist nicht gerade eine Sünde, aber es sollte im Alltag vermieden werden. Das typische arabische Essen wird sehr lange und aufwendig gekocht, in Ägypten ist es sehr zucker- und fetthaltig, so dass man nur wenig davon essen sollte. Sonst werden aber sehr viel Obst und Hülsenfrüchte verzehrt. Für den geschmack sorgen intensive Gewürze, so dass man nciht so viel Butter, Zucker oder Salz verwenden muss.
Es gitb auch andere Empfehlungen für das Fasten. Nicht nur zu Ramadhan sollte man die Ernährung einschränken, sondern auch mehrmals pro Monat im Rest des Jahres. Daran hält sich allerdings kaum jemand.
In unserer familie gibt es freitags nur Säfte und Wasser über den Tag verteilt.
Wem es nicht möglich ist, diesen Monat, der nach dem Mondklander berechnet wird und so durch das Jahr wandert, zu fasten, der soll entweder die verlorenen Tage nachholen oder einen Monat lang einen Armen verköstigen.
Als wir noch in England lebten, haben wir jedes Mal an Oxfam eine Spende entrichtet. In Deutschland bleibt uns nicht genügend Geld dafür.
Ramadhan ist ernährungsbezogen nicht billiger, da wir nur biologische oder fair gehandelte Produkte verwenden, was das Erlebnis intensiviert.
Man hat sicher jeder schlechten tat (Lüge, Bosheit, Beleidigung) und lustbringenden Aktivität zu enthalten.
Ramadhan, was übrigens "brennende Hitze" bedeutet, dauert 29 tage. Am 27. feiert man die leilat-al-qadr, die Nacht der Macht, der Offenbarung des heiligen Qur'ans, wie in Sure 97 erwähnt. Ende der Fastenzeit stellt das eid ul-fitra (ich habe mir sagen lassen, Schüler der deutschen Ethikunterrichtes lernen es als "id al-fitr" kennen, türkisch "sheker bayrami")dar, das "kleine" Fest, im Vergleich zum "großen" Opferfest. Es dauert drei tage und ist ein äußerst freudiges Ereignis. Möglicherweise ist es vergleichbar mit dem jüdischen Purim, allerdings ist die Geschichte eine ganz andere.
In dieser Zeit werden auch viele Almosen und er Pflichteil (zakat) entrichtet, was zu Missbrauch und Ausnutzung in einigen Ländern geführt hat. Wir spenden beispielsweise an die Tafel in unserem Stadtteil, da sie uns damals auch untertstützt hat, und an das Deutsche Rote Kreuz. Mein Vater geht dann auch immer Blutspenden.
Ramadhan ist eine der fünf Säulen des Islam, neben salat (Gebet), zakat (Pflichtsteuer), haj (Pilgerfahrt) und shahada (Glaubensbekenntnis la ilah la allah**)
Das Herz ist geöffnet für die Anbetung. Man fühlt sich Gott näher.
*Auch Menstruation soll das Fasten ungültig machen, diese Einschränkung ist aber verrückt [und wohl nachträglich durch die "Jurisprudenz" Fiqh eingeführt worden], da die Periode einmal monatlich eintritt und der Ramadhan 29Tage dauert!
** Das ihr nicht laut vorlesen solltet, wenn mindestens zwei Muslime hinter euch sitzen ;-)
Almujadilah - 15. Sep, 14:42
Der Kölner Kardinal Meisner hat Kultur, die sich von der Gottesverehrung abwendet, als entartet bezeichnet. Was halten Sie davon?
50% Meisner hat Recht - eine gottlose Kultur ist entartet
47% Meisners Kritik geht in die richtige Richtung, aber die Wortwahl ist unglücklich
3% Meisners Äußerung ist schlichtweg ein Skandal 268 abgegebene Stimmen
Nun bin ich überrascht: Ist die Leserschaft der Welt dermaßen konservativ? ISt das ein statistischer Fehler durch die geringe Beteiligung? Waren die Antwortmöglichkeiten nicht ausreichend?
Almujadilah - 15. Sep, 13:49